Unsere Geschichte sind unsere Geschichten

November 5, 2011

–   Brauchen wir eine neue Kultur des Erinnerns? –

Wenn ich mich an die nun 30 Jahre von HIV und Aids erinnere, spüre ich als erstes, welch mächtigen Einfluss HIV auf mein Leben genommen hat. Durch HIV kam ein Faktor ins Leben, den weder ich noch andere schwule Männer ignorieren konnten. Wir mussten eine Form des Umgangs und des Arrangements mit diesem Virus finden. Das Virus wurde eine fremdbestimmende Einflussgröße, welche Autonomie und Eigenart zu beherrschen drohte, sowohl auf individueller als auch auf kollektiver Ebene.

Erinnerungen sind scheu. Sie stellen sich nicht auf Kommando ein. Erinnern ist nicht planbar. Erinnerungen kommen spontan. Manchmal überfallen und erschüttern uns Erinnerungen, wenn wir gar nicht damit rechnen: Untrennbar sind Erinnerungen mit Emotionen verbunden.

Wir spüren, dass das, was wir erinnern, immer emotional besetzt ist. Überhaupt erinnern Menschen nur, was emotional bedeutsam war im Leben. Es sind oft Begegnungen mit Menschen, bei denen wir uns wohl, geborgen und sicher gefühlt haben, mit denen wir Nähe erlebt haben, eben besondere, herausragende Momente im Leben.

Wir erinnern Erlebnisse, die selbstwertstärkend waren, wo wir uns angenommen und verstanden gefühlt haben – aber eben auch genau gegenteilige Erfahrungen: Situationen von Bedrohung, Gefahr und kränkender Ablehnung. Wir erinnern Brüche und Wendepunkte im Leben, Ereignisse, die starke Veränderungen ausgelöst haben, wo etwas Neues in unser Leben hineingekommen ist.

Wenn wir uns erinnern, vergewissern wir uns dabei unserer Identität und der Kontinuität unseres Lebens. Wie bedeutsam, ja existenziell die Fähigkeit zur Erinnerung für unser Identitätserleben ist, wird deutlich, wenn Menschen durch ein Hirntrauma, Demenz oder andere Ursachen ihr Erinnerungsvermögen verlieren: Sie wissen dann nicht mehr, wer sie sind, sie sind beziehungslos und verloren in der Zeit.

Unsere Erinnerungen sind also unser Anker und unsere Verortung in der Welt und in unserer Lebensumgebung, die sich permanent verändert. Durch das Bewusstsein über den eigenen Lebensweg erhalten wir die Gewissheit und Sicherheit, wo wir hingehören, wo wir zuhause und verwurzelt sind. Erinnerung ist Halt und Orientierung. Wir identifizieren uns mit dem, was wir erlebt haben: Es ist unsere Geschichte, die wir erzählen können und es ist unser Biografie, unsere Lebensgeschichte, unsere Einzigartigkeit.

Für ein selbstbewusstes Älter-werden hat  in meinem Verständnis eine zentrale Bedeutung, möglichst umfassend zu allem, was ich erlebt habe und was ich handelnd getan habe, sagen zu können: „Ja, so war es – genau so war es!“

Angesichts von HIV und Aids wird es nun schwer, rückblickend auszuhalten, wie es war. Es sind doch viele Erinnerungen von starker und existenzieller Bedrohung: HIV machte Angst, die homophobe, sexualfeindliche Gesellschaft machte Angst – und gleichzeitig erlebten viele von uns, wie Partner, Freunde, Weggefährten, Menschen in unserem Umfeld, starben– oder auch wir selber durch HIV krank wurden.

Ob als HIV-Positiver, HIV-Negativer oder Ungetesteter: es ging ums Überleben in einer bedrohlichen und feindlichen Welt. Der Solidarität anderer konnten wir nie selbstverständlich gewiss sein. Unsere Erinnerungen sind oft bittere und schmerzhafte Erfahrungen.

Wie kann man überhaupt mit der Fülle all dieser Erfahrungen leben? Als ich einen über 60-jährigen schwulen Langzeitpositiven und HIV-Aktivisten der ersten Jahre einmal fragte: „Was machst du nur mit all deinen vielen Erinnerungen?“, antwortete dieser nach einem kurzen Moment des Innenhaltens spontan: „So schnell wie möglich vergessen!“

Diese Antwort stimmt mich nachdenklich. Ja, es ist eine Wahrheit, dass es vieles in unserem Leben gibt, an das wir uns nicht gerne erinnern, weil der Schmerz immer noch so groß ist – und wahrscheinlich auch bis an unser Lebensende groß bleiben wird.

Das ist glücklicherweise nur die eine Seite der Medaille.

Denn Not schweißt auch zusammen und angesichts der früher auszuhaltenden Not gab es oft  unerwartete Hilfe und Solidarität von außen, und es gab einen sich immer stärker organisierenden Zusammenhalt von innen. Es gab nicht nur die persönlichen Niederlagen, wenn Freunde und Weggefährten an Aids starben, es gab auch Siege, wo wir uns als starke Gemeinschaft erlebten, wo wir uns in der Gesellschaft behaupteten, Einfluss und Macht errungen und unsere Realität in die öffentliche Wahrnehmung gerückt haben.

Zum Wesen der Erinnerung gehört die Nachdenklichkeit. Beim Erinnern blicken wir aus einer veränderten Perspektive und aus zeitlicher Distanz auf das Erlebte zurück. Indem wir Erinnerungen teilen und mitteilen, bewerten wir darin das Erlebte immer wieder neu, können es in einen größeren Zusammenhang stellen und die Bedeutung der Ereignisse neu bewerten.

Und wenn wir erst einmal anfangen, uns zu erinnern, dann erinnern wir auch immer mehr! Auch vergessen geglaubte Erfahrungen werden wieder wach. Sich zu erinnern braucht Zeit – und das Erinnern widersetzt sich damit hartnäckig einem Zeitgeist, der auf Professionalität, Ergebnisproduktion und Effektivität fokussiert ist. Wer sich erinnert, geht eben nach „innen“, geht auf eine Zeitreise in seine innere Welt. Vielleicht ist das Erinnern auch deshalb eher dem Alter vorbehalten, weil dann – befreit von beruflichen Zwängen –  mehr Zeit da ist, sich zu erinnern. Gleichzeitig entsteht ein Bedürfnis, in der Fülle der eigenen Biografieerfahrungen den Überblick nicht zu verlieren: Wir finden eine Struktur, definieren Episoden und Abfolgen, konzentrieren Erlebtes in erzählbaren Geschichten.

Brauchen wir also eine neue Kultur des Erinnerns?

Ich vermag nicht zu benennen, ob wir überhaupt eine „alte“/bisherige Kultur des Erinnerns leben. Unsere Geschichte sind unsere Geschichten – und Geschichten zu erzählen wird häufig  als verstaubt und unangebracht sentimental abgewertet. Wo gönnen wir uns denn im Alltag die Zeit, uns Geschichte und Geschichten zu erzählen? Wenn aber in unserer Geschichte unsere Identität liegt, vernachlässigen wir uns selber, wenn wir unsere Geschichten nicht wertschätzen und erzählen. Es lohnt, die Erinnerungen einzuladen. Erinnerungen sind stolz: Sie kommen nur zu denen, die ein offenes Ohr mitbringen.

Ich glaube, wir brauchen zunächst eine Sensibilität und ein Bewusstsein für den Wert des Erinnerns. Unsere Erinnerungen sind ein Schatz an Erfahrungen. Schließlich leben wir noch – und verfügen offensichtlich über Fähigkeiten und Lebensweisheiten, die dieses Überleben zustande gebracht haben.

Und das gilt nun sowohl für die einzelne Person, als auch für uns als Gemeinschaft.

Michael Jähme

***

Dieser Impulsvortrag war mein Beitrag zur DAH-Präventionskonferenz  „Bis hierher – und noch weiter…“, 4.-6.11.2011 in Berlin im Workshop 1.3. Neues AIDS – alte Bilder / „Es sterben doch immer noch so viele!“

Die Frage, ob es einer neuen Kultur des Erinnerns bedarf, wurde aufgeworfen in der Diskussion meines Vortrags bei den Münchner AIDS-Tagen 2010: „Langzeitpositive und schwule Senioren sind Zeitzeugen vom Leben mit HIV„.

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„Wir sprengen den Rahmen“ – life+ Magazin zur Konferenz zum Leben mit HIV 2010 in Bielefeld

Juni 25, 2011

Über Schwerpunktthemen und Workshops der „Positiven Begegnungen“ – Konferenz zum Leben mit HIV/Aids“ berichtet das life+ Magazin der Deutschen AIDS-Hilfe:

„Mit den Positiven Begegnungen 2010 in Bielefeld ist eine erfolgreiche, interessante und auch berührende Konferenz zu Ende gegangen. Wir alle konnten dieses Mal auf ein 20-jähriges Bestehen der Positiven Begegnungen zurückblicken. Klein und als Bundespositivenversammlung haben wir angefangen und sind mittlerweile zu einem wichtigen Forum des gemeinsamen Austausches für über 500 Menschen mit HIV und Aids geworden.“

Inhaltsverzeichnis:

  • Wir sprengen den Rahmen 5
  • Grußwort des Vorstandes der DAH 6
  • Geschichte wird gemacht 7
  • Keine Rechenschaft für Leidenschaft 12
  • Selber schuld und dann noch schuldig 13
  • Positiv in Haft 14
  • Offenes Atelier 16
  • Unzureichende HIV-Therapien in armen Ländern: Was geht uns das an? 18
  • Deutschland und Südafrika – näher als gedacht? 19
  • Wie sage ich es (meinen) Kindern? 22
  • Du sollst dir ein Bild machen! 23
  • Jede Generation hat anders HIV 24
  • Vier Leben mit dem Virus 26
  • Bilder bewegen! 27
  • Ein Hotel für alle Felle 31
  • Substitution mit Diamorphin – The Neverending Story? 32
  • Nach der Reform ist vor der Reform 33
  • Trauer und Bestattung 34
  • Unser positives Leben 38
  • Wir sind da. Wir sind viele. Wir fordern unseren Platz in den Communities. 39

Der link zum life+ Magazin: pdf-Datei


Älter werden mit HIV – Publikationen 2010 + 2011 (akt.)

März 12, 2010

Aktuelle Veröffentlichungen aus den Jahren 2010 und 2011 , die sich vor allem mit den sozialen und persönlichen Aspekten des “älter werden mit HIV” befassen. Diese Sammlung wird laufend aktualisiert.

deutschsprachige Veröffentlichungen:

06.03.2010 „Langzeitpositive und schwule Senioren sind Zeitzeugen vom Leben mit HIV“ – Vortrag von Michael Jähme auf den 13. Münchner AIDS-Tagen

11.03.2010: Zeit-Online „Die Überlebende – Sex, Drogen, Rock’n’Roll: Die Sängerin Patti Smith hat alle Extreme überstanden. Aber wie?“ von Christoph Amend

24.03.2010: evangelisch.de „Alt werden mit HIV: Nicht mit dem Alter gerechnet„- von Natalia Matter

28.04.2010: termabox „Plädoyer für eine Kultur wahrhaft humaner Solidarität mit HIV-Positiven

30.06.2010: Stern „22 Jahre mit HIV: Wie geht es Heidemarie Kremer heute?

19.07.2010 mdr-Radiointerview mit Filmemacher Michael Stock: „Man kann heute durchaus mit HIV alt werden“

25.07.2010: faz.net „Auch HIV-Infizierte können statistisch uralt werden“ – von Hildegard Kaulen

17./18.09.2010 Kongress „HIV im Dialog“ Schwerpunktthema: „Älter werden mit HIV“ (viele gehaltene Vorträge werden später im Archiv der webseite eingestellt)

10.2010: HIV&MORE: „HIV-Positive altern schneller„, Bericht vom 1st INTERNATIONAL WORKSHOP ON HIV & AGING, BALTIMORE, 4.-5. OKTOBER 2010

01.12.2010 Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag: „Alt werden mit HIV – Eine Betroffene erzählt“ – von Kay Müller

20.12.2010 Der Tagesspiegel: „Geschenkte Jahre“ – von Udo Badelt

11.01.2011: DAH, life+ Magazin zur Konferenz Positive Begegnungen 2010, (pdf) darin u.a.: Geschichte wirdgemacht (S.7), Keine Rechenschaft für Leidenschaft (S.12), Jede Generation hat anders HIV (S.24)

17.01.2011: Süddeutsche Zeitung, „Ich lasse mich nicht abdrängen“ – von S. Sälzer

28.01.2011: RP-online: „Alt werden mit dem tödlichen Virus“ von Jutta Laege

2011 Aidshilfe Köln / MED-INFO: „Länger leben – älter werden mit HIV“ (In dieser Broschüre wird der Zusammenhang zwischen HIV-Infektion, HIV-Behandlung und Alterungsprozessen erklärt.)

07.06.2011: Hannoversche Allgmeine (HAZ) : „Aids-Infizierte zeigen ihr Gesicht auf Stadtbahn inHannover“ – von Stefanie Nickel

05.11.2011 „Unsere Geschichte sind unsere Geschichten“ – von Michael Jähme (Vortrag auf der Präventionskonferenz der DAH 2011)

englischsprachige Veröffentlichungen:

thebody.com: Liste v. Basisartikeln zu „Ageing & HIV/Aids“

thebody.com: Liste v. Beiträgen: „Ageing with HIV/AIDS Research“

22.02.2010: aidsmap: „Many patients diagnosed with HIV today will have normal life expectancies, European studies find„- von Gus Cairns

10.03.2010: thebody.com: „An interview with Gary“ – von Olivia Ford

00.03.2010: thebody.com: „Twenty-Nine Years of Woman living With HIV: Past, Present and Future“ – von Terri L. Wilder

01.04.2010: dcagenda: What happened to silence = death? – von David Mixner

2010: HIV -Training and Ressource Initiative: „Coming of Age – a guide to ageing well with HIV“ – von Mike Youle und Gabrielle Murphy

04.01.2011: University of California: „As HIV population grows older, diseases of aging a new dilemma“ – von Andy Evangelista

14.02.2011: thebody.com: „The Long-Term Survivor Dilemma“ – von Nelson Vergel

30.05.2011: „Older AIDS survivors face new challanges“ – von Hannah Dreier

16.11.2011: „Ageing with HIV: attitudes and experiences of gay men shaped by length of diagnosis“ – von Michael Carter

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Publikationen aus dem Jahr 2009 hier

Publikationen vor 2009 hier


Älter werden mit HIV – Publikationen 2009 (akt.)

Juni 19, 2009

Veröffentlichungen aus dem Jahr 2009 , die sich vor allem mit den sozialen und persönlichen Aspekten des „älter werden mit HIV“ befassen. Diese Sammlung wird laufend aktualisiert.

deutschsprachige Veröffentlichungen:

08.01.2009: Süddeutsche Zeitung: “Die erste Generation der Langzeit-Infizierten feiert heute Geburtstage, die man noch Ende der achtziger Jahre für unmöglich hielt” – von Laura Weißmüller.

04.03.2009: Ondamaris: „HIV im Alter – eine Geschichte des Verdrängens

04.03.2009: Queer.de: Viagra ist Schuld: Erstaunlich viele über 50-Jährige HIV-positiv

05.03.2009: in: HIV-Report: „HIV-Infektion, antiretrovirale Therapie, Altern und nicht mit AIDS in Verbindung stehende Erkrankungshäufigkeit

23.03.2009: Zeit-online: „HIV im Alter„, von Jan Mölleken

15.05.2009 Basler Zeitung: „HIV-Infizierte leben fast so lange wie Gesunde

19.05.2009: Gemeinsame Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts, des Deutschen Zentrums für Altersfragen und des Robert Koch-Instituts: Publikation „Gesundheit und Krankheit im Alter“ erschienen (nicht HIV-spezifisch)

26.05.2009: DAH-Blog: „Das ist in meinem Alter eben so“ – ein Interview von Paul Schulz mit drei Männern, die sich im Alter über 40 mit HIV angesteckt haben.

10.06.2009: Dr. Sandra Hertling (Universität Hamburg): „HIV und Alter“ – (Vortrag als power-point-Präsentation)

11.07.2009: Frankfurter Resolution zur Verbesserung der Lebens- und Pflegesituation von gleichgeschlechtlich liebenden, HIV-infizierten und transsexuellen Seniorinnen und Senioren

13.07.2009: Michael Jähme, Blogger Termabox: „Das Trauma AIDS muss im Gespräch mit schwulen Senioren einen Platz haben

07/2009 DAH, „Älter werden mit HIV„, in: „Life+Magazin“, Dokumentation der Selbsthilfekonferenz „Positiven Begegnungen“ 2009 in Stuttgart, S. 20

10.11.09 Welt-Online: „HIV-Infizierte in Deutschland leben immer länger“ – von  ?

11.11.09: Rhein-Zeitung online: „Alt werden trotz Aids: Neuland mit Nebenwirkungen“ – von Yuriko Wahl, dpa

12.11.09: 3Sat (TV) – nano-Redaktion: „HIV-Therapie: Niemand kennt die Langzeitfolgen

17.11.09: Queer.de: „HIV mit 66 Jahren...“ Altersaspekte in den neuen Behandlungrichtlinien der HIV-Infektion – von Christian Scheuss

22.11.2009: FAZ.net: „83 Jahre alter Aids-Patient – Leben nach dem Schock“ – von Stephan Toepfer

30.11.09: Westdeutsche Zeitung: „Ich erlebe mich nicht mehr als todgeweiht“ – von Erik Schweitzer

01.12.09: ZDF-Mediathek (Video): „Mit AIDS leben“ – von Jennifer Lindemann

01.12.09. Ärzte-Zeitung: „HIV-Patienten werden älter und brauchen zunehmend Therapien gegen Komorbiditäten“ – von Adela Žatecky

01.12.09: Stuttgarter Zeitung: „Der alte Mann und das Virus“ von Viola Volland

01.12.2009: Stern-Magazin: „Leben in der Aids-WG“ – von  Malte Arnsperger

2009 Deutsche AIDS-Hilfe, Jahrbuch 2008/2009, Berichtsteil „Alte und neue Bilder“ ab Seite 72 – Autoren: Jan Feddersen, Rolf Rosenbrock, Bernd Vielhaber, Holger Sweers, Holger Wicht, Jacob Hösl

englischsprachige Veröffentlichungen:

00.03.2009 Bulletin of WHO: The unexplored story of HIV and ageing (Studie)

26.01.2009: BMJ-Journal „HIV infection, antiretroviral treatment, ageing, and non-AIDS related morbidity“ – von Steven Deeks und Andrew Phillips (San Francisco)

13.03.2009 thebody.com: „Continued HIV/AIDS Progress Could Lead to Increased Life Expectancy, Population Among Developing Countries, U.N. Report Says

Mai/Juni 2009: „You are not getting any younger“ – von Matt Sharp, Erlebnisbericht

Mai/Juni 2009: „The graying Epidemic“ – von Jeff Berry

17.06.2009: thebody.com – Blog: „Surviving HIV“ – von River Huston, Erlebnisbericht

01.11.2009: New York Magazin: „Another Kind of AIDS CRISIS“ – von David France

Fall 2009: Thebody.com: „Exercise, Aging and HIV“ – von Sarah Robertson, und Margaret D. Swift

01.12.2009: the Root: „What if they lived?“ – von Teresa Wiltz  (A Former Dancer’s Tribute to Those She’s Loved and Lost to AIDS)

11.12.2009 New York Times:  „Lost to AIDS, but Still Friended“ – von Guy Trebay

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Publikationen vor 2009 hier.